Folge 6# Interview mit Katharina Scheuba
Show notes
In dieser Folge sprechen wir mit Katharina Scheuba über verschiedene Lieben, Träume und Ziele im Leben und wie es wichtig ist, diesen allen nachzugehen! Sie ist Schauspielerin, Ärztin und bald auch Drehbuchautorin. Vielleicht kennt ihr sie als Maxi aus Sturm der Liebe.
Show transcript
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zum Artist Sneep Artists Podcast, dem Medium von KünstlerInnen für Künstlern.
00:00:12: In diesem Podcast behandeln wir einmal im Monat spannende Fragen rund um die Film- und Bühnenindustrie, sprechen über den Alltag von Künderinnen und haben jede Folge spannende Gäste zu Besuch.
00:00:23: Kurz zu uns mein Name ist Kaitlin Volz Produziere ich diesen Podcast.
00:00:30: In den letzten Jahren habe ich eine WhatsApp-Gruppe für Bühnen und Filmmenschen gegründet, die mittlerweile einer der größten Deutschlandweit ist.
00:00:37: Diese Community beinhaltet Untergruppen für Musikerinnen, SchauspielerInnen und RegisseurInnen, FilmmacherInnen FotografInnen & Models Technik Audio Und natürlich eine sonstiges
00:00:50: Gruppe!
00:00:51: Im November im Jahr hier haben wir dann das erste Anna Artists Need Artist Event organisiert Mit internationalen Rednern wie Chloe O'Flair, von Act In und Federal Homes from The Globe in London.
00:01:04: Aber auch erfolgreichen deutschen KünstlerInnen – wie Schauspielerin Anne Berndt, Synchronsprecher Daniel Krönert und Sängerin und Coaching Lilly Konradie!
00:01:13: In den nächsten Folgen haben wir das Glück, auch einige dieser SprecherInnen nochmals bei uns begrüßen zu dürfen.
00:01:18: für alle die es zum letzten Event nicht geschafft haben.
00:01:21: Bitte vergesst nicht den Kanal zu abonnieren und uns auf Instagram zu folgen.
00:01:25: Dort posten wir noch mal exklusives Behind-the-Scene Material.
00:01:31: Katharina Schäuber, herzlich willkommen in unserem Podcast Artists Need Artists!
00:01:36: Wie schön, dass du da bist.
00:01:37: Du wohnst normalerweise in München aber jetzt bist du gerade ein paar Tage zur Berlinale hier.
00:01:42: Ja...
00:01:42: Schön, dass ich da sein darf.
00:01:43: Danke für die Einladung.
00:01:45: Ja, herzlich Willkommen.
00:01:47: Wir machen eine kleine Introduction für die Leute, die dich nicht kennen.
00:01:50: Du bist österreichische Schauspielerin und ausgebildete Medizinerin.
00:01:54: Du hast im Jahr zwei Tausend neunzehnt dein Doktortitel gemacht und dann erst mal als Ärztin gearbeitet.
00:01:59: Dann hast du aber die Schauspielerei vermisst, in die du dich verliebt hast während eines Auslandsjahres in der High School in Amerika?
00:02:06: Und hast du im Jahr einen Jahr als durchgehende Hauptrolle bei Sturm der Liebe gedreht?
00:02:12: Ja genau!
00:02:15: Wir haben ganz viele Fragen.
00:02:16: Nur zur Erklärung für euch alle, Caitlyn ist für eine Zeit lang nicht mehr dabei.
00:02:21: Zumindest beim Podcast nicht weil Artists need Artists natürlich sehr viel mehr umfasst als nur unseren Podcast.
00:02:27: sie kümmert sich gerade auch noch parallel um das Hörstudio Bildergefilde und deswegen übernehme ich momentan die Interviews für den Podcast Podcaststudio von Caitlyn Sondern bei mir zu Hause in der Wohnung.
00:02:45: Herzlich willkommen, unser lieber Praktikerin Ingmar hat hier die Technik eingestellt und wir sind hier ganz versorgt!
00:02:54: Die Weitereise von München zur Berlinale.
00:02:56: Erst mal was machst du bei der Berlinale?
00:03:00: Was jede Berlinale immer so mit sich bringt, halt viele Events abends.
00:03:04: Immer es ging dieses Jahr schon die Früh los im Mittwoch mit dem ersten Event von Amazon.
00:03:11: Das war ein ganz schöner Abend und heute war ja eigentlich die Offizielle gestern vorgestern.
00:03:17: Ich bin schon wieder ganz verwirrt.
00:03:18: Gestern war dann die offizielle Öffnung.
00:03:22: Der offizielle erste Tag, also Mittwoch war eigentlich so Pre-Eröffnung dann.
00:03:26: Weiß nicht, es wird irgendwie immer einen Tag früher.
00:03:27: Hängt noch ein Pre und vor und so.
00:03:31: Also Mittwochs bin ich jedenfalls hergefahren mit meiner Agentin.
00:03:34: Und ja, bis Sonntag da und dann geht's auch wieder zurück.
00:03:39: Ich bin jedes Mal freueig mich richtig wenn ich nach Berlin komme muss ich sagen und ich habe auch immer gedacht der Job wird mich vor oder später mal hierher bringen aus Wien.
00:03:47: Und dann hat mich der Job von Wien nach München gebracht und jetzt gefällt es mir so gut.
00:03:52: Jetzt bin ich auch so ein Happy wieder, wenn ich fahre aber ich zeig natürlich mit der Berlinale zusammen weil man jeden Tag viel unterwegs ist und ich war irgendwie... Man nimmt sich dann doch vor, wenn man untertags auch Termine hat dass man halt da nicht so spät nach Hause geht.
00:04:05: Aber das sind die letzten zwei Tage mir nicht so gut gelungen.
00:04:09: Ich glaube gestern war ich um halb fünf daheim, einen Tag davor um vier.
00:04:13: Also ist dann doch immer wenig mit Schlaf Für
00:04:16: ein
00:04:16: paar Tage schaffen.
00:04:17: Die schön verrauchte Stimme für den Podcast.
00:04:19: Nein, nein gar nicht.
00:04:23: Schauspieler würdest du sagen München oder Berlin?
00:04:26: Was ist besser?
00:04:26: Oder ist es eigentlich egal und alle machen dann viel zu großen Hype drum?
00:04:30: Ganz ehrlich, ich glaub letztes.
00:04:31: Ich kann mir vorstellen das früher mein Thema war da war Berlin natürlich so der Zentrale Hub in deutschsprachigen Raum für Film und Fernsehen.
00:04:38: Mittlerweile gibt es ja superviele Produktionen Köln, es gibt sehr viele Produktione München.
00:04:43: Es gibt natürlich noch immer viele Sachen in Berlin aber es wird auch im ganzen Land gedreht und auch in solchen der Schweiz oder überhaupt im Außenpark in Polen.
00:04:52: Und ich glaube wenn man so lange mal als Schauspielerin verfügbar ist flexibel ist.
00:04:56: du wirst ja oft jetzt ganz viel über E-Castings gemacht und wenn dann live Casting ist dann wirst Du halt da eh eingeladen und hingefahren oder geflogen.
00:05:06: Zum Dreh bist du dann eh immer irgendwo, also dann ist es eigentlich ziemlich egal wo du.
00:05:09: Das finde ich eigentlich das Schöne an unserem Beruf.
00:05:10: Ich meine wir können auch in den Bergen irgendwo in einem See leben so lange wir zum Dreh irgendwo hin kommen können und meistens muss man für den Dreh oder oft muss man von dem Dreh ja dann eh auf eine andere Stadt kommen deswegen.
00:05:22: Das
00:05:22: ist der einer Vorteil von den Self-Tapes.
00:05:24: ne?
00:05:25: Ja!
00:05:26: Der Einzige?
00:05:27: Ja, genau.
00:05:28: Die Flexibilität aber hat auch viele Leute.
00:05:30: Ja so ist das.
00:05:32: Das ist das erste Mal dass du auch von einer Schauspielerin interviewt wirst.
00:05:36: Stimmt!
00:05:37: Weil ich habe... Nein,
00:05:39: Sina fährst auch eine Schauspielerin dabei der war ja schon im Podcast.
00:05:42: Ah ja, du warst gerade in dem Podcast.
00:05:43: Ich hatte mir deine Fernsehinterviews angesehen
00:05:45: und
00:05:46: das waren alles Moderatoren in der Zeit.
00:05:48: Ja, nein, es war ganz anderes.
00:05:49: Ich
00:05:49: stelle dir ganz spezifisch vor.
00:05:53: Nein, super schönes.
00:05:55: Weiß nicht, so wirklich familiär gleich.
00:05:57: Ja man kann halt über ganz andere Themen reden ne?
00:06:00: Weil irgendwie andere Sachen wichtig sind uns natürlich auch ein anderes Publikum weil bei Artists nicht Artists hören es natürlich auch hauptsächlich andere Künstlerinnen und Künstlern.
00:06:09: Wir fangen bei deiner Biografie ganz vorne an Genau du hast zuerst Medizin studiert.
00:06:15: Du hast es schon sehr oft erklärt aber wir wollen die Basics wissen.
00:06:18: warum wolltest du zuerst medizin studieren?
00:06:22: Ich glaube das war gar nicht so zuerst sondern für mich.
00:06:25: Also, ich komme aus einer Medizinerfamilie und wollte das ursprünglich auf gar keinen Fall machen.
00:06:31: War bei mir genauso?
00:06:32: Ja
00:06:32: voll!
00:06:32: Und deine Eltern auch?
00:06:33: Meine Eltern sind auch Ärzte, haben ja drüber geredet.
00:06:36: kurz und ich hab auch immer gedacht, nein, das mach'
00:06:40: ich
00:06:40: nicht.
00:06:41: Ich versteh das.
00:06:42: Das war dann irgendwie so eine Grund... also keine Ahnung, ist halt meine Eltern und Großeltern.
00:06:45: Da waren dann so viele in der Familie und ich bin damit aufgewachsen und es war was normales, also so in der Früh war Hankertäter und einen Läufe zu reden andere sehr appetitliche Sachen, aber es war jetzt nicht so ein... also ich dachte mir halt okay das kann ich ja nicht machen.
00:07:02: Das mache ich schon mal in der Eltern.
00:07:03: Ich muss was Eigenes machen und habe mich nach der Schule tatsächlich für Architektur- und Wirtschaftsrecht eingeschrieben und hab dann auch an der WU in Wien begonnen.
00:07:11: Hab da die STOB gemacht, also diese Einführungsphase im ersten Jahr.
00:07:14: Die ersten paar vier Prüfungen glaube ich waren das.
00:07:17: Und hab aber dann gemerkt dass ist so trocken und ich habe mich irgendwie gar nicht gesehen.
00:07:22: Ja und hab einfach irgendwie gemerkt, Also Marketing war dann so irgendwie eine Überlegung, weil mit Leuten.
00:07:29: Ich wollte das mit Menschen machen und da dachte ich mir so, ja, aber irgendwie Leute, Leuten Produkte zu verkaufen, die mich gar nicht interessieren oder von denen ich wirklich überzeugt bin.
00:07:37: So finde ich so... Da fand ich nicht authentisch und dann hatte ich ein bisschen ne kleine Sinnkrise.
00:07:44: Dann hatte ich tatsächlich einen gesundheitliches Intermezzo und musste kurz aussetzen.
00:07:50: Und das war dann wie es oft ist im Leben Glück im Unglück, weil dadurch wurde ich so ein bisschen angehalten in meinem Streben da irgendwie alles perfektionistisch.
00:08:02: Ich bin super zu machen und gute Noten zu schreiben und die Uni gut zu machen obwohl sie mir eigentlich gar keinen Spaß gemacht haben.
00:08:08: Und durch diese Pause wo ich kurz ausgefallen bin war dann so ein bischen kam mich ins Reflektieren dachte mir so warum mache ich das eigentlich?
00:08:16: Also ich sehe da gar keine Zukunft!
00:08:19: Genau.
00:08:19: Dann hatte ich Gott sei Dank den Mut, das abzubrechen was sich sonst wahrscheinlich nicht gemacht hätte durchzuziehen einfach nur weil und habe mich dann eben für den Mediziner-Test angemeldet damit man sich im ... Jänner sagen wir in Wien.
00:08:32: Das weiß
00:08:32: ich auch noch.
00:08:32: aber ich hab zwar auch immer gesagt ne ich mach das auf gar keinen Fall aber ich hatte mich auch für den medizinisch.
00:08:37: Ach so?
00:08:37: Aber super!
00:08:38: Ne weil ich war schon bis Pflegepraktikum angemeltet und dann war ich aber auch so... Was ist das?
00:08:45: Ist es wirklich, also die Sinn-Krisen im Leben.
00:08:48: Ich kenne halt auch so wie ich habe, bevor ich Haus spiel studiert hab noch was anderes studiert und während... Also eigentlich genau wie du!
00:08:55: Ich hab Literatur und Business davor auch studiert Und auch während dieses Studium hab ich so irgendwas.
00:09:00: stimmt ja nicht.
00:09:01: und dann weiß ich vielleicht muss ich doch Medizin machen und dann vielleicht ist es das auch nicht und ich kann es total nachvollziehen
00:09:09: Ja, voll.
00:09:10: Aber genau und dann habe ich mich Medizin angeschrieben und hab dann also im Januar-Februar oder meldet man sich an und den Test schreibt man erst im Juli.
00:09:18: Und dann hat es so ein halbes Jahr Vorbereitungszeit, Wartezeit... ...und da habe ich tatsächlich begonnen zum ersten Mal Schauspiel mit euch zu nehmen!
00:09:26: Warte
00:09:26: mal kurz, da muss ich einhaken.
00:09:27: Weil du hast doch gesagt, dass du während der High School in Amerika schon...
00:09:31: Genau!
00:09:31: Da war ich in der Schule nicht so... Da war Drama Club Musical Theater so Klasses und das hatten wir ... also ich war in Wien eine Schule, das ist in Deutschland glaube ich normaler aber bei uns gab es keinen Schultheater.
00:09:40: Nee,
00:09:40: gab's für uns auch nicht.
00:09:41: Ich glaub'
00:09:41: das ist so aufzunehmen.
00:09:42: Hatte ich halt gar keine Berührungspunkte damit.
00:09:45: und als ich ja mit sechzehn in Amerika war und da gabs Drama Club und Musical Theater dann war ich plötzlich so, oh krass das existiert?
00:09:51: Das ist super!
00:09:51: I wanna live in America!
00:09:55: Genau, und dann hab ich mich aber das irgendwie nicht.
00:09:58: Also da war damals so ... Als ich zurückgekommen bin, in den Sechzehn, siebzehn und mein Eltern gesagt habe ja, Schauspiel ist doch irgendwie ein toller Beruf.
00:10:06: Die Resonanz im Familienumfeld war eher so super schönes Hobby.
00:10:10: Aber es hat keinen Beruf!
00:10:13: Und ich hab aber damals auch ... Es war jetzt nicht, dass ich so Rückgrat gehabt hätte, dass sich gesagt hatte, ich will das jetzt machen, sondern ich dachte, also stimmt doch eigentlich.
00:10:21: Dann mach' ich mal was richtiges.
00:10:23: Und dann kam aber genau dieser Wunsch nach Schauspielendricht, dann eben erst in der Vorbereitungsphase für den Mediziner-Test.
00:10:30: Da war ich echt ganz klassisch und habe mich gekellnert um mir meinen Unterhalt zu finanzieren und habe fast jeden Tag unter der Woche schauspielende Richt genommen.
00:10:38: Es war eine intensive Zeit und hab mich da dann total verliebt und dachte so ach wenn ich diesen Test nicht schaffe, da komme ich eh nicht rein.
00:10:43: Meinem Jahr haben sie sich
00:10:44: da... Im DMS oder?
00:10:47: Genau, der heißt jetzt MET-AT.
00:10:49: Das war das Jahr, wo es... Also früher hieß der EMS und das war das Ja, wo's der erste MET AT war, den gibt's ja schon länger.
00:10:55: Es ist so eine Mischung aus kognitiven Fähigkeiten die abgeprüft werden und dann aber auch für einen Teil davon kannst du auch lernen.
00:11:02: Es gibt Naturwissenschaftlichen Teilen mit Mathephysik Bio Chemie und dann gibts ein Teil des reinen Kognitivefähigkeitenes.
00:11:12: Blöd ausgedrückt, Intelligenz-Testungen waren.
00:11:14: Ja, ja, so wie
00:11:15: cool das ist.
00:11:16: Ja mäßig und genau... Da komme ich ja eh nicht rein damit, wenn sich irgendwie zwanzigtausend Leute an so nehmen sie fünfhundert da werde ich eh nicht reinkommen.
00:11:24: aber dann mache ich Schauspiel weil ich mich dann nicht
00:11:26: schauspiel überliebt hatte.
00:11:28: Du hast es auch noch gehabt?
00:11:28: Das ist nicht klar!
00:11:29: Und dann warst du scheißig doch glug
00:11:31: genug.
00:11:32: Nein, ganz sowas nicht.
00:11:33: Aber ich habe schon, dass ich mich riesig gefreut als ich die Nachricht bekommen hab, dass Ich den geschafft habe und war echt so krass.
00:11:41: Und dann hatte ich mein erstes Theaterstück, durch meinen ersten Schauspiellehrer habe ich mein erster Theaterstuck bekommen in der Mini-Off-Bühne in Wien.
00:11:50: Theater im Rampenlichtteil ist also ein ganz süßes, kleines Theater.
00:11:53: Und habt da so einen Soliloqué, das ist so eine, also so ein Monologsstück, die man kanische Päpsten durfte.
00:12:00: Das Spiel war halt ganz toll für mich und auch eine riesige Herausforderung.
00:12:04: So als erst mal auf der Bühne und gleich irgendwie eineinhalb Stunden alleine.
00:12:07: Aber das war dann parallel mit dem Beginn vom ersten Semester.
00:12:11: Mit Uni und mit Uni ist ja super verschult, also ich war da jeden Tag eigentlich acht Stunden auf der Uni Vorlesung in mich Übungen- und Kurse-Seminar am Nachmittag und dann abends bin ich noch zuerst zum Proben und dann so einen Aufführung gegangen.
00:12:24: Und es war toll.
00:12:25: aber nach den drei Wochen die wir da ... nach den zwei Wochen Auffführungen war ich durch.
00:12:31: Ja, die Art des Intensivs
00:12:32: auf jeden Fall.
00:12:33: Da
00:12:33: habe ich gemerkt, das kann ich nicht parallel machen hatte ich mich aber schon so ein Medizinverlieb, dass ich dachte erst mal jetzt hast du das geschafft.
00:12:39: Jetzt guckst du erstmal an und schaust mal ob der es taugt.
00:12:43: Und ich fand's so... Also es hat mich so gecatcht von Anfang an.
00:12:46: Ich dachte mir ja wie toll ist der menschliche Körper und darüber zu lernen.
00:12:50: Dann wollte ich... also dann war für mich klar da will ich weitermachen.
00:12:53: Da will ich mehr lernen.
00:12:54: und dann war halt auch klar die wollten damit diesem Stück auf Österreich Tunier gehen.
00:12:57: und das habe ich dann leider... Ja hab ich absagen müssen weil es war klar es geht nicht mit dem Studium.
00:13:03: Und dann hab ich mich erst mal eine Zeit lang irgendwie von der Schauspielwelt zurückgezogen und hab mich auf Medizin konzentriert.
00:13:10: Dann kam halt im zweiten, dritten, vierten Jahr Medizin ... Der Wunsch ist immer stärker geworden, doch wieder zurückzugehen.
00:13:17: Genau!
00:13:19: Das erste Mal Filmluft geschnuppert habe ich bei einem ... oder so eine ORF-Serie, Cops Stories heißt dies im Krimi genau?
00:13:27: Das war mein allererstes Mal am Set.
00:13:31: Da hatte mich eine Kastlerin in dem Stück gesehen, im Tärtestück.
00:13:33: Und die hat einfach eingeladen zum Casting.
00:13:35: und jetzt hab ich dann bekommen... war super!
00:13:37: Und ich habe also diesen Tag am Dreh, am Set, das ist mir so krass?
00:13:42: Also, aha da hab' ich diese Seite von der AHA.
00:13:45: Da hab' Ich den Film kennengelernt und da hab', ich mich halt auch schockverliebt.
00:13:49: Dass man so krasses, dass es ein Beruf ist.
00:13:52: Man darf Kind sein, Geschichten erzählen.
00:13:56: Na ja aber klar und wie viel dahinter steckt?
00:13:59: Wieviel Aufwand überhaupt in so einer Produktion drinsteckt, wie viele Leute da an einem Strang ziehen arbeiten müssen.
00:14:05: Damit so ein kleines Bild zum Projekt entsteht das glaubt man einfach gar nicht.
00:14:08: Das ist noch immer teilweise und desto größer die Produktion, desto mehr natürlich auch der Mehrefund.
00:14:14: Das is noch immer erstaunlich.
00:14:15: teilweise und auch so schön an diesen Beruf und den Film finde ich dass man... mit Leuten zusammenkommt in einem kreativen Prozess, also angefangen natürlich vom Drehbuch.
00:14:26: Autorinnen die Produktion und dann die Vorbereitung Casting Schauspieler.
00:14:30: Dann dreht man das mit allen Departments von Stehenbild über Licht, über die Technik und alle lernen sich kennen.
00:14:37: Man wird zu so einer Family und dreht da über Wochen, Monate.
00:14:41: Und dann schließt man das ab und hat ein Produkt, dass man sich anschauen kann so ein bisschen vorzuzeigen hat, dass wir die gemeinsam geschaffen und das ganze Team.
00:14:52: Und deswegen finde ich auch Premier'n dann immer sowas Besonderes wo alle zusammen sind und alle kommen nochmal zusammen und es dauert ja oft ein Jahr oder so bis Produktionen rauskommen.
00:15:02: Total!
00:15:03: Das
00:15:03: ist eigentlich ganz spannend weil da kommt mir eine Frage.
00:15:07: Viele Schauspieler haben das ja auch so... Und bei mir ist es tatsächlich oft auch so und ich habe gehört beim Margot Robbie ist es wohl auch so Während des Drehs, da macht man ja eigentlich die schauspielerische Tätigkeit.
00:15:21: Das schausspielerische Handwerk, ne?
00:15:24: Danach machen wir eigentlich nichts mehr.
00:15:27: Das wird hier dann übergeben – die Prostproduktion!
00:15:30: Wenn ich mich dann auf der Leinwand sehe, merke ich immer... Ich finde das super spannend was da so passiert ist aber irgendwie….
00:15:39: ich weiß nicht wie ich es sagen soll I don't
00:15:41: care
00:15:41: so much about it anymore Wie wenn ich das... Oh Gott, jetzt spreche ich hier so dänklich.
00:15:47: Jetzt kann man es nicht übersetzen!
00:15:49: Wie in dem Moment als ich es gedreht habe?
00:15:51: Weil da war ja eigentlich meine Aufgabe und dieses Endprodukt ist mir dann irgendwie im Herzen nicht mehr ganz so wichtig wie diese Tätigkeit die ich in den Moment gemacht hab.
00:16:02: Ist es für dich genauso oder denkst du dir auch immer, wenn du dich auf der Leinheit siehst?
00:16:06: Krass!
00:16:08: Also natürlich denke ich das auch aber ich weiß nicht.
00:16:12: Attachment-Sache.
00:16:13: Bist du da noch genauso attached?
00:16:15: Also ich weiß, ich glaube ich weiß was du meinst das man natürlich.
00:16:18: die Aufgabe ist in dem Moment so und da sind die Stakes auch höher so.
00:16:21: dann musst du dann abliefern performen wie auch immer und hast vielleicht irgendwelche Ideen und dann läuft es nicht so an dem Tag.
00:16:27: Hast du gerade deine Tage oder Bauchvideos geht dir super schlecht und oder liebes Kummer oder was auch immer du musst trotzdem perfekt funktionieren so also dass sie Demand und dann später ist das natürlich aus der Hand gegeben.
00:16:38: Dann ist in der Postproduktion im Schnitt, im Sounddesign noch super viel entstanden.
00:16:42: Und dann ist das fertige Produkt.
00:16:43: da bist du schon... also da bist Du eher raus oder hast du auch keine Kontrolle mehr und was reingeschnitten wird?
00:16:48: Was verloren wird?
00:16:48: Welches Szene überhaupt und so.
00:16:51: Aber ich würde nichts sagen dass ich D-Touch bin.
00:16:54: Also es wäre für dich schön wenn's so wäre.
00:16:56: Für mich ist schon... Also ich tue mir teilweise immer schwer meine eigenen Sachen anzuschauen.
00:17:02: Ich werde besser mit der Zeit.
00:17:05: Ja, weil ich natürlich auch selbstkritisch bin und oft ist es halt so man dreht die Sachen dann kommen die ein Jahr zwei Jahre später raus.
00:17:12: Und dann ist man irgendwie in der Entwicklung schon so viel weiter und hat schon andere Sachen gemacht und denkt sich das hätte ich jetzt ganz anders gemacht oder so.
00:17:19: Das immer so.
00:17:20: eine Falle für mich dass man da zu sehr in die Selbstkritik rutscht, weil sie natürlich nicht produktiv ist.
00:17:29: Nichtsdestotrotz für dich super wichtig und super schön Erstens mal zu lernen, die positiven Sachen zu sehen.
00:17:36: Das hab ich gut gemacht oder das finde ich eigentlich gute Entscheidungen.
00:17:42: Manche Sachen sieht man ja auch eben, die dann funktioniert haben und wo man sich denkt ach schön!
00:17:46: Und dann halt auch die anderen Sachen zu nehmen und zu sagen okay krass, das hat nicht so gut funktioniert oder dass hätte ich diesmal jetzt anders gemacht?
00:17:54: Oder auch Sachen die nicht in deiner Hand sind?
00:17:55: Vielleicht hast du oft von einer... Emotionalen Szene, da haben wir vier verschiedene Takes gemacht und ich weiß ganz genau der vierte war der beste.
00:18:04: Neben den ersten.
00:18:05: Da kannst du ja nichts machen.
00:18:06: Genau!
00:18:06: Und dann bist du ja nicht die letzte Entscheiderin.
00:18:10: und überhaupt im Schnitt sagt man ja auch immer noch so berühmt entsteht neue Filme.
00:18:15: insofern finde ich es eigentlich schon immer super spannend auch bei der Premiere oder halt das erste Mal diesen Film dieses Produkt anzuschauen.
00:18:23: Das sieht man ja in der Regel dann wirklich bei der Premier mit allen anderen zum ersten mal oft und das ist natürlich immer super nervenaufreibend.
00:18:30: Und da muss man oder muss ich versuchen, dass sich dann nicht in diese Selbstkritik versinke und mir nur denke also ich weiß noch bei meinem allerersten Kinofilm war das so... Das war schwierig für mich weil ich nur irgendwie die Sachen gesehen habe, die mir nicht so gut gefallen haben oder nicht besser machen wollte und im Nachhinein hab' ich mir gedacht warum?
00:18:51: Also
00:18:52: Warum hast du ein Kino-Film gedreht?
00:18:53: Ich hab zwar meine erste Haube von einem Kino filmen, aber wie toll!
00:18:56: Wie so bräuchst du dich einfach und bist nicht so wahnsinnig.
00:18:59: Also niemand erwartet Perfektion... Klar, wenn es ist, glaube ich auch so ein bisschen Selbstschutzmechanismus.
00:19:05: Wenn man zuerst sich selber kritisiert, dann tut's nicht mehr weh, wenn die anderen alle Seenokritisieren.
00:19:10: Ich habe auch ein bisschen Sturm der Liebe geguckt und fand das sehr gut was du da gemacht hast!
00:19:14: Und das ist ja auch eine Challenge.
00:19:16: Valtele Novella ist natürlich noch mal ein ganz anderes Genre als Kino oder Streamer und deswegen ist es natürlich immer noch eine Challenge da umzusetzen... Natürlich ist zum Charakter passt und ich finde, du hast das sehr gut gemacht.
00:19:38: Und da kommen wir dann nämlich auch zu uns.
00:19:43: zwar oder Ich habe ganz viele Fragen aber ich glaube thematisch passt jetzt tatsächlich am besten.
00:19:49: folgende Frage weil wir gerade von telenovela gesprochen haben Sturm der Liebe ist ja eine ARD Serie einer telenovaler die jeden tag läuft.
00:19:59: Viele Schauspieler, die ich kenne vor allem am Anfang ihrer Karriere sagen Boatelino Vela würde ich niemals machen.
00:20:06: Würde ich nicht.
00:20:07: Werden das ab und da würde ich dich fragen du hast es jetzt gemacht?
00:20:14: Hast du irgendeinen Nachteil davon gezogen oder nur Vorteile?
00:20:19: Nur Vorteile.
00:20:20: Ja krass!
00:20:22: Aber ich kann das nachvollziehen.
00:20:24: mir ist es auch... Ich weiß als ich damals das Angebot bekommen habe für Sturm der Liebe Habe ich sehr viele Stimmen auch gehört im Umfeld.
00:20:31: Vor allem Kolleginnen, die gesagt eigentlich nur Kolleginnen Schauspiel-Kolleginnen, die gemeint haben, nee macht das nicht!
00:20:37: Also du verbränzt dir da dein Gesicht?
00:20:38: Du bist dann nur noch soap und wirst dich mehr ernst genommen.
00:20:42: so halt was man so hört.
00:20:44: Und natürlich als junge noch nicht sehr erfahrene Schauspielerin Die Quereinsteigerin ist sie keine Schauspieleausbildung hat und sich in dieser Branche irgendwie erstmal behaupten und zurechtfinden muss war ich sehr stark an dem orientiert, was mir Kolleginnen gesagt haben.
00:21:00: Die schon viel mehr gemacht haben oder die irgendwie länger dabei waren und habe mir das sehr genau belegt oder war da auch verunsichert?
00:21:06: Und ich hatte auch damals ein Angebot für einen Kinofilm in Italienisch-Österreichischer Kooproduktionen zum selben Zeitraum.
00:21:13: Es war eine Entwederoderentscheidung und es war für mich... Also ich hatte schlaflose Nächte wirklich für eine Woche.
00:21:23: In Wien vollzeit in der Klinik beschäftigt.
00:21:25: Es war für mich klar, wenn ich das annehme, muss ich meinen Job als Ärztin kündigen und es hing da so viele Sachen mit dran.
00:21:31: und dann war halt irgendwie die Frage oder relativ bald war nicht die Frage so Medizin- oder Schauspiel.
00:21:36: Für mich war klar, ich werde jetzt Medizin pausieren weil ich dieses große Privileg habe dass ich Schauspelern arbeiten darf und davon mein Unterhalt verdienen kann.
00:21:45: Und dann war eher die Frage, mache ich den independent filmen?
00:21:49: Oder mache ich diese Serie?
00:21:52: Ich hab mich für die Serie entschieden und ich bin so heilfroh.
00:21:55: Side Note, dieser Film wurde tatsächlich nie produziert?
00:21:58: Boah!
00:22:00: Das wär nicht der Wissen.
00:22:01: Da war aber auch schon ein Vertrag am Tisch und so.
00:22:06: Also das kann halt in der Branche auch immer wieder passieren.
00:22:08: Und Sturm der Liebe... Ich bin von meinem Job an der Klinik direkt.
00:22:14: also ich hatte ein paar Wochen vielleicht Pause Und bin dann direkt quasi mein Job in Wien gekündigt, bin von Wien nach München gezogen und hab drei Wochen später in München zu drehen begonnen.
00:22:24: Und bin von einem Vollzeit in der nächsten vollte Job.
00:22:26: Das war für mich gerade als Querentscheigerin ohne ... Aber selbst wenn du an einer Schauspielstuhle warst, hat man ja auch keine Triothine.
00:22:32: Das ist das größte Geschenk was wir mir hätte machen können.
00:22:36: Also ich habe ein Jahr lang jeden Tag Montag-Uhrsfreitag gedreht vom Früh bespielt also mein Fahrrad mich meistens zwischen sechs und sieben oder früh abgeholt.
00:22:44: Oft war ich erst zwischen acht und neun Abends wieder Zuhause nach Verkehr auch.
00:22:50: Und dann kommst du halt da spät abends an, machst irgendwie noch Abendessen, lernst den Text für nächsten Tag und dann geht es im nächsten Tag weiter.
00:22:54: Also ich hatte ja als Hauptdarstellerin wirklich fast jede Szene.
00:22:58: also du musst am tag zwölf.
00:23:00: vierzehn Bilder sind normal und diese Textmassen waren am Anfang.
00:23:06: das ist mir boah krass!
00:23:07: Die Stapel an Büchern die ich da gelernt habe.
00:23:09: und am Ende nach einem Jahr war das so... Also ich habe mir die abends einmal durchgelesen, morgens am Weg in die Produktion im Auto und das hat gereicht.
00:23:17: Ich hab die gespielt!
00:23:18: Und dieser ... also es klingt jetzt so ne?
00:23:20: Aber das war natürlich einfach Gewohnheit und Training.
00:23:24: Das ist nur einer von den wahnsinnig vielen Vorteilen... Es gibt dir so eine Selbstverständlichkeit.
00:23:30: Anfangs bist du da mit ganz viel Ehrfurcht dran und man geht jede neue Rolle.
00:23:35: Ist man denke ich oder ich bin wieder aufgeregt und denkt mir wie wird das?
00:23:40: Aber man geht mit einer anderen ... Ja, ich würde sagen Professionalität und Selbstverständlichkeit dran.
00:23:45: Weil ich jetzt weiß, ich kann auf dem Punkt spielen, also die Sachen, die verlangt werden.
00:23:50: Und TV Novella ist was es ist?
00:23:53: Es ist ein sehr schnelles Format, wir drehen ... Wir haben da fast fünfzig Minuten am Tag gedreht, eine Folge pro Tag.
00:23:59: Wenn man das vergleicht mit Filmen, wo vier, fünf Minuten am tag gedrehen werden, dann ist das Wahnsinn!
00:24:05: Krass.
00:24:05: Dann hast du natürlich auch Du hast nicht so viel Zeit.
00:24:08: Du hast für die Allermeisten den einen Take, vielleicht zwei wenn sich jemand verspricht und das wird dann genommen und du musst auf dem Punkt spielen.
00:24:17: Und es ist egal ob das in der Café-Haus-Szene ist oder ob das der größte Heartbreak deines Lebens ist.
00:24:21: und es ist sechshundert früh, du kommst gerade aus der Maske und dann heißt es und go und drehe bitte am rechten Auge weil wir filmen von hier.
00:24:28: also das sind krasse und am Anfang ist das natürlich sehr befordernd und man lernt da so richtig seinen eigenen.
00:24:37: Ja, also ich habe mir gemerkt.
00:24:39: Ich bin mit einer ganz anderen Schauspieltechnik oder ich hab schauspielerisch vor der Serie ganz anders gearbeitet als ich jetzt arbeite und das im besten Sinne weil ich jetzt viel schneller Zugang zu meinen zu meinen Emotionen eigentlich haben.
00:24:53: Das ist auf jeden Fall auch was ich gelernt habe.
00:24:55: wenn man sagt immer Schauspül ist ein Muskel und wenn man länger aufhört dann ja dann wird er halt und wenn man das regelmäßig macht, dann wird man besser.
00:25:05: Deswegen kann ich das total nachvollziehen.
00:25:08: Auf jeden Fall ein Super-Skill für dich!
00:25:10: Und hast du auch viel improvisiert würdest du sagen?
00:25:14: Das ist sehr von der Regie abhängig.
00:25:16: also wir hatten viele Regisseure, dann werden auch zwei Regisseurinnen und sonst da hauptsächlich Männer aber ganz viele tolle Kollegen uns auch schönen Anteil in die Wähler ist.
00:25:26: Du lernst halt irgendwie Sieben oder acht verschiedene Regisseure.
00:25:30: Du lernst wahnsinnig viele Leute auch kennen und es ist ein Riesenteam, da stehen halt bei jeder Szene ... Auch bei den Liebeszenen sind halt fünfzig Leute im Set.
00:25:37: also das nicht so viel mit Romantik, sondern es ist sehr viel Technisch!
00:25:42: Aber es ist wunderschön und es hat irgendwie alles eine große Family gerade die Leute hinter der Kamera Genau.
00:25:49: Da gab es also manche Regisseure, mit denen ich auch sehr gerne gearbeitet habe die da mehr Impro-Freunde sind und das war immer wahnsinnig schön wenn man so als kleinen kurzen Szene plötzlich was bauen kann und was ganz neues entstehen lassen kann.
00:26:02: Das war ein großes Geschenk.
00:26:04: Ich
00:26:04: meinte jetzt gar nicht so ob du komplette Szenen improvisiert hast sondern weil du gesagt hast dass du immer so eine Textmasse hattest, dass sie ja vielleicht nicht immer super strikt waren.
00:26:15: Sie hat jetzt das eine Woche nicht in dem Satz
00:26:17: gesagt!
00:26:18: auch wieder Regie abhängig, so gibt es schon Regisseure die hätten das gerne Wort genau.
00:26:21: Also ich hab mir einfach an gewöhnliche Landeswort genau dann bin ich safe und dann kann ich on the day off immer noch.
00:26:27: also gib dir oft irgendwie... Die Texte sind ja auch genauso wie wir sehr schnell drehen müssen auch die Autoren wahnsinnig schnell schreiben und insofern ist das jetzt natürlich auch kein Shakespeare sondern das sind halt So, Laufdialoge und auch Direktorinnen.
00:26:42: Da hab ich einige kennengelernt von dem Team.
00:26:44: ganz tolles Team auch an der Tourinen da beim Sturm Und viele junge Mädels auch dabei und die sind auch super offen für Veränderungen.
00:26:51: oder wenn wir mal was anpassen oder wollen und da geht es auch viel einfach darum darüber zu reden und mit Regie und vielleicht Textcoaches Oder auch mit dem Motoren im Team mal zu reden zu sagen hey Ach irgendwie meine Figur so Ich verstehe das nicht ganz.
00:27:06: so können wir das.
00:27:07: und dann Das ist natürlich am Anfang, kommt man da mal hin und lernt das kennen.
00:27:12: Oder ich habe das alles textgenau gemacht genauso wie es da stand.
00:27:15: Und nach Monaten, wenn du dann deine Rolle sehr gut kennst und so lange schon mit dir lebst... ...das war ja auch ein tolles Erlebnis für mich!
00:27:22: Wenn du einen Film drehst, dann drehest du vielleicht paar Wochen Das ist die Rolle und dann ist sie wieder weg.
00:27:27: Und bei dieser Serie darfst du ja, ich habe ein Jahr lang mit dieser Rolle gelebt und gedreht und jeden Tag und dann kennst Du die so gut!
00:27:34: Deswegen war am Ende auch das Text lernen.
00:27:36: für mich war das klar was die Maxi sagt.
00:27:38: Das hat sich von selbst ergeben.
00:27:40: also ich hab die Texte durchgelesen es war irgendwie genau und das heißt diese Wortgenauigkeit war am Anfang schon sehr gegeben und das hat sich dann mit der Zeit immer weiter aufgeweicht hatte.
00:27:52: ich glaube, weil das so ein gegenseitiges Vertrauen auch.
00:27:54: Wenn die Regie mir vertraut hat, weil sie wussten, ich kenne meine Rolle sehr gut und wahrscheinlich im Allerbesten.
00:28:00: Und dann war da so ein genau gegenseitisches Vertrauen, dass man sich geschenkt hat auf was die Rollenführung angeht.
00:28:07: Würdest du sagen, dass du die Maxi jetzt vermisst?
00:28:10: Weil das ist mir oft passiert wenn ich eine Rolle besonders lieb gewonnen habe.
00:28:15: Man lernt ja auch etwas von denen.
00:28:17: Weißt du für dich selber?
00:28:19: Vermisst du Maxi schon?
00:28:20: Ja!
00:28:22: Ja voll schöne Frage, die habe ich noch gar nicht bekommen.
00:28:25: Ich hab sie mir auch selber gar nicht so bestellt.
00:28:26: aber jetzt würde ich sagen doch... Die Maxi hat natürlich sehr viel von mir in die Rolle gebracht und es war schön weil sie so ein positiver strahler Mensch war und da konnte ich diese Seite von mir sehr gut ausleben und das hat mich auch sehr gut getan.
00:28:41: Klar hat sie auch Seiten oder die mir nicht so, also mit denen ich mich nicht identifizieren kann.
00:28:47: Aber dafür gewinnt man ja dann auch Empathie oder über eine längere Zeit wenn man die Rolle kennenlernt und manche Sachen nicht versteht.
00:28:53: Also ich hatte im Anfang die gerade so Aktionen gebracht in einer Serie wo ich mir dachte aber... Warum?
00:28:58: Also, ich hab... Man muss ja immer seine Rolle rechtfertigen und irgendwie ... Das habe ich gesagt
00:29:02: in dem Interview, dass ihr irgendwie vergiftet habt.
00:29:04: So du warst so
00:29:05: Mann.
00:29:05: das ist jetzt
00:29:06: aber schwer für mich, das zu rechtfertig!
00:29:09: Ich war so Ah komm, da hat es mal irgendwann vergifteten.
00:29:12: oder was ist denn jetzt dabei?
00:29:14: Ja also diese Vergifted-Geschichte die hör' ich öfter Es war tatsächlich ein Du
00:29:18: hast das doch gesagt
00:29:19: in der Mitte Ja, ich glaube ja, es war schlampig gesagt Ich hab um meine Mutter zu schützen, hab ich quasi den bösen Schlafmittel gegeben, damit er einschläft.
00:29:28: Und der ist aber dann leider joggen gegangen und ist hingefallen und ist dann fast erfroren weil er da eingeschlafen ist.
00:29:32: also war so auch medizinisch ein bisschen unrealistisch weil so funktioniert.
00:29:36: kein schlafmittel muss man mal nebenbei anmerken.
00:29:38: und die maxi war ja auch Medizinerin.
00:29:40: insofern hat für mich die logik hätte schon ein bisschen nicht ganz gestimmt aber war natürlich sehr unglücklich und das hat einen Schatten auf ihren Charakter geworfen und das war gleich Anfangs in der Anfangsphase ihrer Rolle.
00:29:52: Und es war für mich schwierig irgendwie, weil ich mir dachte eben als Medizinerin warum würde man so was tun wenn die Bescheid weiß und das war für me deshalb schwer zu rechtfertigen also werde jetzt eine Laien gewesen und dann gucke ich da als Laien drauf nicht als Medizin an.
00:30:05: und ja
00:30:06: vor allem weil die Leute natürlich auch weil die Maxi war ja länger dabei
00:30:10: Die Maxi waren ja Sympathieträgerinnen wie du sagst.
00:30:12: Es wirft ganz schatt drauf.
00:30:13: Ich finde das super schön im Prinzip her wenn wir vielschichtiger Rollen erzählen Also niemand muss der perfekte Mensch sein, so gibt es auch gar nicht.
00:30:22: Aber die neue Hauptprotokonistin, die du quasi dem Publikum neu vorstellt, wenn du die mit so einer Rutsche vorstellst ist das gar nicht so... Da hatte ich halt Angst, dass wieder da sich die Kurve nicht kriegt!
00:30:32: Ja und auch für die Charakterentwicklung von Maxi, wenn das eigentlich eine Liebe ist und sie hat einmal sowas gemacht dann ist es ja auch was wofür sie sich vielleicht später noch lange verurteilen würde und was sie dann mental mega langen noch mit sich trägt.
00:30:46: War das so?
00:30:47: Ja,
00:30:47: ja.
00:30:47: Das kam auch im Ende und ist wieder um die Ohren geflogen... Ah dann
00:30:51: ist gut!
00:30:51: Aber es wurde nicht einfach so unter... Manchmal ist es ja so, dass es bei der Unterdischgröße nie passiert.
00:30:56: Ich kann jetzt easy weiterlegen.
00:30:57: Nee
00:30:57: nee sie hat da gute Booster getan.
00:30:58: Sie hat tatsächlich ihre Lizenz verloren.
00:31:01: Okay immerhin.
00:31:02: Das
00:31:03: war für mich auch der absolute Albtraum.
00:31:04: Das habe ich sehr gespürt weil wenn ich in echtem Leben eine Lizenz verlieren würde... will ich mir gar nicht vorstellen.
00:31:14: Insofern hat die da sehr, also die hat da sehr harte Konsequenzen auch getragen.
00:31:18: Ja aber auch passend.
00:31:19: jetzt zum Thema.
00:31:21: Wir springen nochmal ganz kurz zum Anfang von Sturm der Liebe.
00:31:26: Du hast ja die Rolle wahrscheinlich auch mitbekommen weil du in Echtärztin warst oder gar nicht?
00:31:32: Ich glaube tatsächlich gar nicht!
00:31:33: Ich hab das den Till auch gefragt den Castor und der meinte es hat überhaupt keine Rolle gespielt.
00:31:37: ich habe diese Frage auch schon mal bekommen im Interview.
00:31:40: wenn das ihr Medizinerin da so eine größere Rolle gehabt hätte in der Serie, dann vielleicht... also ich würde auch sehr gerne mal eine Ärztin wirklich spielen.
00:31:51: Das war ja auch im Anfang in den Medien weil die Maxi vorgestellt wurde als die Neuerin und sie ist auch ÄrztInn und dann haben sich irgendwie alle inklusive mir eine große Ärztinnengeschichte erhofft und das kam ja gar nicht so.
00:32:02: Sie hat eben sehr bald ihre Abprobation verloren und hat gar nicht mehr praktizieren dürfen.
00:32:08: Und ist dann ins Hotelgeschäft eingestiegen, insofern habe ich sehr wenig nur medizinisch mich ausgelebt da.
00:32:18: Aber glaubst du nicht dass das unterbewussten Rolle spielt wenn Leute Kassen überhaupt wenn sie dich mit in die engere Auswahl nehmen?
00:32:24: Ja, das kann ich natürlich
00:32:28: nicht.
00:32:28: Weil dann
00:32:29: hätt ich dich nämlich jetzt gefragt okay vielleicht ist es jetzt nicht mehr so passend aber weil ich hätte dich dann nämlich gefragt wie der Castingprozess verlaufen ist vom Anfang bis zum Ende und war das erste in E-Casting also im Self Tape?
00:32:41: Nee,
00:32:41: das war tatsächlich ein bisschen atypisch.
00:32:44: Ich war schon mal beim Sturm im Casting für die Hauptrolle und auch in der Endrunde.
00:32:48: deswegen kannten sie mich Und dann genau war ich ja gerade am Krankenhaus in Wien an der Klinik nicht so viel Zeit.
00:32:55: Also ich weiß noch, die Woche hatte ich meine Agentin mich angerufen und meinte so genau, die wollen dich sehen?
00:33:00: Und ich habe gemeint, ich arbeite die ganze Woche.
00:33:02: Mittwoche hab' ich nach Dienst.
00:33:03: Ich kann Donnerstag nach dem Nachtdienst in der Früh noch München fahren.
00:33:08: Aber sonst kann ich nicht!
00:33:11: Die haben mich dann tatsächlich direkt zum Pro-Betree eingeladen
00:33:16: Also direkt von Anfang an.
00:33:17: Okay, aber du hattest vorher schon Castings?
00:33:20: Die kannten mich schon genau und habe mich dann quasi eigentlich in der Endrunde erst dazu eingeladen.
00:33:24: also sie hatten normales Casting Prozedere für die Hauptrolle halt wie jedes Jahr irgendwie.
00:33:28: das ist schon zuerst E-Casting normalerweise dann Livecasting und dann im letzten Schritt einen Robotrie.
00:33:34: Genau Weil die mich aber schon kannten, haben die mich eben direkt zum Pro Betrieh eingeladen.
00:33:40: Und ja und es war halt super schön auch wieder dort zu sein.
00:33:43: Ich bin da aber wie gesagt super... Also hatte ich glaube ich zwei Stunden Schlaf in dem Nachtdienst, hab mich dann da früh hin zugesetzt, bin noch mit hingewahren.
00:33:50: Hab im Zug den Text doch gelernt.
00:33:52: also das war eigentlich schon sehr prägend und vorbereitend auf die Zeit dann im Sturm, funnstigerweise!
00:33:58: Das war eine sehr schöne Casting-Erfangenung.
00:34:01: Der Till weiß ich noch der hat... Der hat ... Ich hab mich so wohl gefühlt an diesem Tag.
00:34:09: Und ich hätte so, der hat mich auch noch in den Zug angerufen und eine Szene geschickt.
00:34:13: Es gibt ja solche Casting-Erfahrungen.
00:34:15: Ich bin ein großer Fan von Livecasting.
00:34:17: Deswegen war mir die Leute live kennenlernt, einen Feedback bekommt mit denen spielen kann und Spielpartner hat.
00:34:23: Und der Thiel hatte so eine schöne Atmosphäre für mich geschaffen.
00:34:26: Und irgendwie war einfach sehr motivierend, encouraging, positiv.
00:34:32: Hat einem gut zugeredet.
00:34:34: Das war ... sehr hilfreich.
00:34:36: Weil es gibt ja auch Casting-Prozesse, da fühlst du dich irgendwie... Da sitzen da drei Leute vielleicht auch noch von der Redaktion jemanden, Regie und so und alle gucken nicht an und du fühlts sich ein bisschen wie in meiner Prüfungssituation ist natürlich dann nicht hilfreich auch Und das war halt gar nicht so und das war sehr schön!
00:34:51: Cool Dann haben wir jetzt viel über Sturm der Liebe gesprochen, viel über die Medizin gesprochen.
00:34:57: Jetzt bist Du Mit beidem durch, wobei ich so rausgehörte Medizin ist für dich nie komplett vorbei.
00:35:03: Das hast du für immer.
00:35:05: Ich sag jetzt nicht... Die Maxi ist durch auf jeden Fall!
00:35:08: Die Medizin is immer noch irgendwie da.
00:35:10: Bevor ich zu meinem Endthema komme, wollte ich Dich fragen wie gehst Du damit um zwei Lieben zu haben?
00:35:18: Also es ist oft sehr äh schon sehr zerreißend auch.
00:35:22: also ich hatte Phasen dabei sehr hintergerissen und hatte immer das Gefühl, ich muss mich jetzt entscheiden Schauspiel oder Medizin.
00:35:30: Und beides geht nicht!
00:35:31: Ich habe auch sehr viel für meinen Umfeld gehört, so ja irgendwann musst du dich halt entscheiden.
00:35:36: Das hat diesen Druck irgendwie vergrößert.
00:35:39: Nach meinem Studium habe ich mich erst mal für Schauspielen entschieden.
00:35:43: Tatsächlich hab der Medizin pausiert und bin nur in den Schausspiel und bin dann nochmal zurück und habe dann quasi am Krankenhaus begonnen zu arbeiten und begonnen mit meiner Assistenzausbildung Und habe dann wieder pausiert, quasi für Sturm damals und hab mich jetzt entschieden.
00:35:59: Also ich bin auch immer hauptberuflich Schauspielerin, hab mich entschieden dabei zu bleiben.
00:36:03: Damals war es auch wieder so ein Gefühl ah entweder oder ist das jetzt eine Entscheidung für immer.
00:36:08: Das macht so wahnsinnig schwerfällig!
00:36:11: Und ich hab aber dann, also die Entscheidung für den Sturm war spannend.
00:36:14: Ich hatte gesagt, ich mach das jetzt ein Jahr und dann geh ich zurück nach Wien und wieder ins Krankenhaus.
00:36:19: Das waren meine ... Dadurch hat sich nicht so endgültig angefühlt, sondern ich dachte halt für eine Zeit.
00:36:24: Dann war's auch okay.
00:36:24: Dann habe ich mich einen Jahr später entschieden in München zu bleiben, weil ich da ja weiter tolle Angebote hatte und einfach gemerkt bin, macht es wahnsinnig viel Spaß!
00:36:35: Und ich möchte im Schauspiel gerade bleiben Und das hat mich sehr befreit im letzten Jahr.
00:36:44: Das ist eben keine endgültige Entscheidungszeitung.
00:36:47: Also ich bin fühlmig als Medizinerin und als Ärztin, ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ich das hier ablegen werde... ...und ich fühle mich genauso wie ein Schauspielerin!
00:36:57: Es ist schwierig, das koexistieren zu lassen.
00:37:01: Ich war jetzt im Herbst zum Beispiel für den Dreh tatsächlich in Wien.. Da habe ich auch lange chirurgisch sehr viel gemacht und wollte lange eigentlich in die Chirurgie gehen.
00:37:11: Und bin halt dann ab und zu wieder im OP, darf da bei OP's assistieren und liebt das so weil ich dann einfach wieder am alten Element bin und da wieder reinschubbern kann.
00:37:22: Wenn
00:37:22: ich da mal kurz reingewitzen darf wie kommt es dass du da einmal kurz assistieren kannst?
00:37:26: Also kennst du da jemanden?
00:37:27: Weil sonst wird man ja nicht einfach so... Ja
00:37:29: klar!
00:37:29: Ne aber das sind Chirurgen mit denen ich schon viel operiert hab und die mich kennen.
00:37:34: Ach krass, aber darfst
00:37:35: du dann einfach mal so heute kommen und machen ein bisschen Bisserealt Chirurgie?
00:37:39: Hast Du gemacht oder?
00:37:41: Ich habe zuletzt im Miliminspital weil ich auf der Allgemeinen Chirugie auch auf der Kadee und so.
00:37:46: Aber genau!
00:37:46: Ich habe eine Uhr auch, weil ich wollte einen Zeitlang machen.
00:37:50: Und sonst hab ich hauptsächlich allgemein chirurgisch mitgeholfen und assistiert und auch Dauer von Naturen gemacht und war halt viel im OP Aber auch plastische, also auch unfallig.
00:38:01: Ich hab einfach ... Chirurgisch hab mich immer schon alles sehr interessiert.
00:38:05: Ich hatte den großen Vorteil, dass mein Vater ein Gemeinschirurg ist und der hat mir natürlich das erste Mal im OP.
00:38:12: mit ihm stand ich in einem Tag als ich den Aufnahmtest geschafft hatte Und da bin er gleich direkt so mal umgekippt.
00:38:18: Also, ich war.
00:38:19: Und hab den ersten Satz, den ich dann von einer kranken Pflegerin gehört habe, war Na du bist wohl keine gewone Chirurge, ne?
00:38:26: Der ist dann lange gewesen!
00:38:30: Das passiert auch bestimmt viel.
00:38:32: Aber das
00:38:32: hat mich motiviert und danach war ich in den ersten Tagen, wenn ich in diesem OP zwar mal umgekippt bin, so richtig bewusstlos geworden.
00:38:41: Und das hatte ich in meinem Leben davor noch nie.
00:38:42: Es ist schon sehr beängstigend, weil man steht und plötzlich wacht man am Boden wieder auf... Aber ich habe mich dann wieder hingestellt und nach diesem Spruch habe ich mir gedacht, ich zeig es ihr jetzt.
00:38:52: Ich zeige ihr jetzt dass ich das kann!
00:38:54: Und hab mich hauptsächlich aufs Atmen konzentriert.
00:38:56: weil das Problem ist ja wenn man so plötzlich dieses Blut und das verbrannte Fleisch riecht... Das ist ein menschlicher Reflex, dass man nicht gut ist und ich habe aufgehört zu atmen.
00:39:06: Deswegen hat man auch unter
00:39:07: Kontrolle
00:39:07: wie der Körper darauf reagiert.
00:39:08: Ja genau
00:39:09: aber
00:39:10: dann habe ich mich einfach sehr sehr aufsatmen koncentriert und dann ging das Und ich habe mich so in die Chirurgie verliebt, obwohl ich früher dachte, ich kann überhaupt kein Blut sehen.
00:39:18: Ich kann das nicht und ich hab' mich so darin verliebt weil... Das ist ein wahnsinnig krasses Gefühl.
00:39:24: du schneidest Leute rein.
00:39:26: Ja.
00:39:27: Äh, es blutet ein bisschen.
00:39:28: Du stillst es sofort dann suchst du, präparierst die Schichten und dann findest du diesen Tumor zum Beispiel also sehr viel Tumorechirurgien.
00:39:36: Dann findest zu diesem Tumour, dann schneidst du den ganz fein sauber dich raus, vernießt die Gefäße, stilzt das Blut Nächstes wieder zu und der Patient, die Patientin wacht auf und ist
00:39:46: geheilt.
00:39:46: Ja das ist
00:39:47: wirklich krass!
00:39:47: Also nicht immer, manchmal brauchen wir auch Chemo aber in vielen Fällen sind sie geheilt Und das ist so ein wahnsinnig tolles Gefühl und du machst es quasi Du verletzt die Leute ja nicht, sondern du machst das besser.
00:39:56: Also du kannst es eigentlich in den meisten Fällen nur besser machen.
00:39:59: Sonst gäbe es auch keine OP-Indikationen.
00:40:01: und da lassen wir jetzt mal natürlich die ganze Schönheitsästhetische Chirurgie.
00:40:05: Das ist kein Medizin, sondern es sind ästhetischen Dienstleistungen.
00:40:09: Da schneidet man ins Gesunde rein und kanns potenziell nur schlechter machen.
00:40:12: Ja, das ist
00:40:12: auch ein juristisch ganz schwieriges Thema aber bei der Chirurgy ist es immer eine Indikation.
00:40:18: also du kannst eigentlich nur besser Und dann halt das Handwerkliche.
00:40:24: und dieses feinsäubelige Mikrochirurgisch hat mir auch immer imponiert.
00:40:28: Ich meine bei der Chirurgie kann ja, muss man sagen es kann ja auch was schieflaufen ist nicht immer dass es nur
00:40:34: aber wenn du einen Tumor drin hast so die Alternative wenn er drin bleibt ist halt nicht besser.
00:40:39: deswegen klar also wie das heißt nicht dass man nach dem bestmöglichen immer also überhaupt ich glaube auf Chirurgen lasse der alleraller größte Druck
00:40:50: voll
00:40:51: weil du so viel Verantwortung trägst, aber es ist halt irgendwie die ... also der ganze Bogen soll nicht chirurgischen Eingriffs finde ich halt wahnsinnig schön.
00:40:59: Also du verbesserst das was da ist und das hat mich halt so fasziniert.
00:41:03: Deswegen insofern war ich schon sehr lange auf deine Frage eigentlich zurückzukommen.
00:41:07: Ja, ich bin ganz so anders geworden!
00:41:09: Ganz so anders?
00:41:10: Oh je sorry... Das
00:41:11: ist okay.
00:41:12: Ich wollte gerade sagen, ich kann das total nachvollziehen, weil wenn ich mich für Medizin entschieden hätte, hätt' ich auch Chirurgie gemacht.
00:41:18: Habe ich immer gesagt, finde ich super.
00:41:21: Ich frage mich, ob das aber die Connection ist.
00:41:23: So mit Schauspielerallmedizin, dass man diesen Adrenalin... Man braucht immer eine Spannung!
00:41:27: Weil jetzt
00:41:27: sind der Adrenalinkick!
00:41:28: Ah stimmt's ja.
00:41:29: Weißt du?
00:41:29: Das habe ich mir immer gefragt,
00:41:30: weil
00:41:31: ich wollte immer irgendwas wahrscheinlich nie langweilig würden und ich meine Medizin ist nie lang weilig, aber...
00:41:35: Ja doch, ich spreche so
00:41:36: mal sehr.
00:41:36: ...Eiles Chirurgie ist immer ein Next-Level, weißt
00:41:38: Du?
00:41:38: Es ist immer was anderes als jeder Patient, ja.
00:41:40: Das hab' ich mir noch gar nicht so gefragt, bin ich ne spannende Link, weil bisher war es für mich... Aber genau, also deswegen und die Chirurgie habe ich immer schon viel assistiert und daher auch sehr, sehr wahnsinnig viele Erfahrungen.
00:41:51: Also ich könnte nicht sagen wie viele hunderte Europäische sich mittlerweile schon assistiert haben.
00:41:55: insofern wenn man dann eine gewisse Erfahrung hat das ist ja nicht so als würden die mich da fahrlässig in den OP lassen und natürlich gibt es da einen Erstoperateur der die Verantwortung trägt um und ich bin Assistenz also operative Assistenzen also dessen immer.
00:42:08: es gibt nur meistens ein Oberarzt und Assistenzarztin Assistençarzt Genau, also ich bin eigentlich allein am Tisch mit den Patienten.
00:42:16: Da muss ich nicht mehr Sorgen machen!
00:42:18: Aber es ist für mich halt einfach wahnsinnig schön da, dass sich da drin bleiben darf und immer wieder reinschuppern darf.
00:42:23: aber mir ist auch bewusst geworden so lieb ich die Shogi habe und das war schon ein kleiner Tod als ich mir irgendwann bewusst geworden bin... Ich kann das nicht zusammenmachen, ich kann nicht Shogi-Unschauspiel machen Und das ist nochmal ein bisschen Heartbreak wenn ich dran denke, aber ich hab irgendwann gemerkt ja wenn ich halt Shogi machen will dann muss ich Schauspielartakter legen Und das hört dir auch nicht nach fünf Jahren, sechs Jahren Assistenzausbildung auf.
00:42:50: Du lernst dir ein Leben lang weiter und bleibst da ja immer drin.
00:42:53: Insofern habe ich dann für mich entschieden... ...dann ist es für mich ein guter Kompromiss die Allgemeinmedizin.
00:42:59: Ich liebe zwar die Hierarchie aber ich liebe einfach den Patientenkontakt.
00:43:03: Ich liebe das ganze Studium und das Wissen wie einfach du Leuten helfen kannst.
00:43:09: Und ja, momentan ist so ein bisschen mein Traum.
00:43:11: Dass ich Schauspiel weiter mache auf jeden Fall und vielleicht irgendwann mal auch eine private Praxis habe oder im niedergehessenen Bereich irgendwie arbeite... ...oder die Notfallmedizin hat mir auch sehr gefallen.
00:43:24: da kann man ja auch im Stichtdienst arbeiten Genau, also irgendwie eine Kombi zu finden.
00:43:29: Aber
00:43:32: das finde ich die ganzen Schauspieler, die sich das jetzt anhören und Künstlerinnen denken sich jetzt so mein Gott, er hat auch mal mit dem AC-Tip.
00:43:39: Ja ja, es gibt wahrscheinlich
00:43:40: sehr viel Platz.
00:43:41: Ich find das ja super spannend!
00:43:44: Und zwar kommen wir dann natürlich nochmal zum nächsten Thema was auch damit zu tun hat weil Ich hab dich jetzt gefragt, wie du damit umgehst verschiedene Vorlieben zu haben und ich habe das Gefühl in der Gesellschaft also es wird besser.
00:43:57: Aber ich weiß nicht ob du diese Wörter schon mal gehört hast Scanner & Diver.
00:44:02: Scanner&Diver?
00:44:03: Genau also Scanners & Divers.
00:44:05: Und die Scanners sind halt die... In der Gesellschaft sind die divers mehr akzeptiert weil da so die Tieftaucher sind die sich auf ein Thema fokussieren und nur das eine
00:44:16: haben
00:44:17: und Scanners.. Ungerechten Begriff, weil das impliziert so dass
00:44:24: man sich
00:44:24: alles nur scant und das nicht wirklich kann.
00:44:27: Aber für mich ist es eher so ein... Das sind einfach Menschen die haben sich nicht nur für eine Sache entschieden und für die gibt's nicht nur die einen sondern es gibt mehrere Sachen.
00:44:38: So ein bisschen Wald und Bäume oder?
00:44:39: Also den Einbaum oder den ganzen Wald.
00:44:42: Ja, also wie gesagt allein das es so genannt wird impliziert ja schon dass die Divers mehr akzeptiert sind.
00:44:49: und ich fände das schön und du bestimmt auch wenn sich in unserer Gesellschaft verändert weil ich glaube jeder fast jeder Mensch oder es gibt viel mehr Scanners als divers.
00:44:59: Meinst Du jetzt im beruflichen Sinne?
00:45:02: Genau!
00:45:03: Dass man verschiedene Vorlieben hat und nicht sein ganzes Leben lang nur eine einzige Sache machen möchte.
00:45:09: glaub ehrlich gesagt, dass das ein bisschen ein veraltetes Konzept ist was aus der Generation unserer Eltern kommt und das voll seine Berechtigung hatte in der Nachkriegsgeneration.
00:45:18: Und wo man froh war wenn man überhaupt einen Job bekommen hat und dann sich halt möglichst spezialisiert hat damit man da einen guten Job bekommt.
00:45:25: und es war auch so ein bisschen das was mir aus meinem Elternhaus mitgegeben wurde.
00:45:29: und natürlich mein Eltern von ihren Eltern du musst brauchst eine gute Ausbildung, du musst studieren dich möglichst gut positionieren damit du am Markt Also, damit du irgendwie einen Job findest.
00:45:40: Und sicher bist.
00:45:41: und es ging halt das große Thema Sicherheit.
00:45:43: Und heutzutage... Ich meine wir leben in einer Welt die sich ja jetzt mit AI und mit allem, wir wissen überhaupt nicht wie in fünf Jahren unser Jobmarkt aussieht oder ob alle unsere Jobs überhaupt noch existieren.
00:45:53: Das wissen wirklich alle nicht!
00:45:54: Insofern ist das Thema Sicherheit sehr präsent und gleichzeitig so unvorhersehbar wie noch nie.
00:46:06: Unsere Generationen, es ist ja auch statistisch nicht mehr normal, dass man nur einen Job hat.
00:46:10: So ich habe vergessen was die Zahlen sind aber so drei oder sogar vier Jobs in der Lebensspanne sind häufig also sie sind jetzt mehr die Norm als nur einen einzigen zu haben.
00:46:20: Insofern ist das glaube ich gar nicht mehr so... Also vielleicht in der Boomer-Generation noch ein bisschen gemeint hat wieso hat man eben nicht den einen stable job?
00:46:28: Man muss sich seinen Eltern gegenüber so ein bisschen erklären und behaupten Aber ich glaub in unserer generation den jüngeren Generationen ist das eigentlich die Norm und auch super, super schön.
00:46:38: Weil wir alle so vielfältig sind als Menschen, wo man sich das oft dann nicht erlaubt.
00:46:42: Und ich finde es super wichtig, super-schön und auch erforderlich sehr viel Mut weil man merkt, ich bin hier in einem Job der gefällt mir ganz gut Ich bin da ganz gut aber ich fach's nicht und ich fühl mich nicht inspiriert, bei dem Mut zu haben und zu sagen okay!
00:46:56: Ich beginne nochmal ganz von vorne mit was Neuem.
00:46:59: Das zahlt sich glaube immer aus wenn man da halt eine Leidenschaft hat.
00:47:01: Und jetzt kommen wir zu meinem Endthema.
00:47:03: Perfekter Übergang!
00:47:04: Es gibt nämlich nicht nur die Medizin für dich und das Schauspiel, sondern jetzt machst du noch was neues.
00:47:09: Was ist das?
00:47:10: Ja, stimmt ich.
00:47:11: Ich arbeite seit neuestem Wochen als Drehbuchautorein und bin sehr, sehr happy und aufgeregt und habe da jetzt mein erstes großes Projekt an dem ich arbeite...
00:47:23: Was darfst uns darüber schon erzählen?
00:47:25: Noch nicht so viel.
00:47:29: Historisches Liebesdrama und ich habe da ganz, ganz tolle Partner-Partnerinnen mit denen ich da arbeite.
00:47:36: Ein ganz tolles Femaleteam!
00:47:38: Und ich freue mich auf alles was da dieses Jahr auf mich zukommt, neue Herausforderungen...und ja, und freu mich natürlich wenn ich mehr darüber sprechen kann.
00:47:49: Du kommst jetzt auch gerade von einem Meeting, hast du gesagt?
00:47:51: Was damit so tun hat all secretive...?
00:47:54: Genau, ich habe gesehen in einem Interview, dass du sogar als du in Amerika warst fast für Grace Anatomy mitgeschrieben hättest.
00:48:02: Also dieses Drehbuch... Die Vorliebe fürs Drehbuch existiert nicht erst seit Neuestem.
00:48:06: Das stimmt, das stimmt!
00:48:08: Damals, das war so glaube ich mein erstes... Mein erstes Tone Water für Dreh Buch.
00:48:13: Ich hab tatsächlich schon immer sehr gerne für mich geschrieben, aber eher streamer thought morning pages-mäßig irgendwie und hab dann alle erstmal richtig So ein Buch geschrieben, tatsächlich so'n Fantasy-Novellmäßig mit vierzehn.
00:48:30: Aber nicht...
00:48:39: Ich hab's rausgeschickt!
00:48:39: Ich bin grad dabei.
00:48:40: Bin
00:48:41: so stolz auf dich, das ist toll.
00:48:42: Ja wie cool.
00:48:43: Ist auch mit vierzen begonnen?
00:48:44: Ja ich glaub, vierzehnt oder fünfzehn irgendwie.
00:48:47: Oh toll.
00:48:48: Du
00:48:49: hast es dann
00:48:50: fertig gemacht.
00:48:51: Hä?
00:48:52: Er ist so toll.
00:48:53: Du musst
00:48:53: das auch machen, hallo!
00:48:55: Jetzt habe ich das hier öffentlich gesagt.
00:48:58: Nee, aber das war ein Fantasy-Novel.
00:49:03: da ging es um Menschen die sich... Katzen verwandeln können.
00:49:06: Geil,
00:49:07: ist doch geil!
00:49:11: Aber voll da war ich glaube ich sehr an meiner Harry Potter-Häderringe, I don't know Phase und... Weiß
00:49:16: ich auch so viele in Katzen?
00:49:17: Ja eigentlich nicht so aber keine.
00:49:19: also halt in der Fantasy, wollte meine eigene Fantasiewelter ausleben Aber ich hab das tatsächlich ... Es ist sehr weit gekommen, aber es ist nie fertig.
00:49:28: Aber da hat das irgendwie begonnen und mir hat das schon länger Spaß gemacht.
00:49:31: Ich habe auch nie was für Veröffentlichungen geschrieben.
00:49:33: Irgendwann hatte ich mal so lange darüber nachgedacht auf dem Blog oder so.
00:49:37: Aber auch nicht gemacht.
00:49:38: Und dann Grace kam tatsächlich über eine Empfehlung von einem Schauspieler in LA.
00:49:44: Weil die da für den Writers Room explizit gesucht haben Autorinnen, die auch Chirurgien nennen sind.
00:49:51: Und dass natürlich eine ... kleine Gruppe.
00:49:53: und da dachte ich mir, da habe ich vielleicht eine Chance.
00:49:55: Da habe ich mich einfach beworben.
00:49:56: Es waren wahnsinnig lange Bewerbungsprozesse.
00:49:59: Grey's Anatomy Righteous Room, ich war da in Wien im kleinen Home-Office immer so halb.
00:50:06: Hallo!
00:50:07: Nee, das war ganz toll aber es ist leider dann tatsächlich daran gescheitert dass es ... Das waren zwanzig Zwanzig.
00:50:14: in Pandemiezeiten ist ein Visum gescheitert.
00:50:16: Ach
00:50:17: nee.
00:50:17: Die hatten auch noch nie eine Europäerin haben sie dann gemeint.
00:50:20: Ich war dann länger mit diesem ABC Legal Department in Kontakt und es war dann mit der Green Card nicht möglich.
00:50:26: Hey,
00:50:26: aber was auch nicht wahr?
00:50:28: Kann ja noch sein... Hier stimmt den.
00:50:32: Und dann wollte ich noch sagen, das ist eine Frage die ich am Abschluss jetzt immer stellen möchte in unserem Podcast der heißt ja Artists nicht Artists und es geht ja auch viel darum wie wir uns als Künstlerinnen und Künstlerin gegenseitig unterstützen können.
00:50:47: was sind da so deine Top-Tipps?
00:50:49: Wo hast du vielleicht schon mal eine Erfahrung gemacht wo sich Künstlern künstlerin gegenseitig untereinander so unterstützt haben, dass die irgendwas geschafft haben.
00:50:58: Was sie sonst nicht geschafft haben?
00:51:01: Also prinzipiell finde ich also das ist das allerwichtigste und ich glaube jede...also selbst die jungen Produktionsfirmen, die es gibt oder so, das sind oft alles Freunde, die irgendwann zusammen gesagt haben kommen wir machen das jetzt zusammen und dann ist wirklich was Großes entstanden.
00:51:18: Dass man sich gegenseitung hilft und dass man so ein bisschen da gibts einen schönen Spruch We rise as we climb, das glaube ich oder we rise together.
00:51:25: Aber du nimmst Leute mit und wenn du selber die Leiter raufkletterst dann schackst du einen anderen unten und hilfst demnächst auf die Stufe drauf!
00:51:32: Und das ist auch so ein Prinzip, den ich versuche zu leben weil... Ich bin ohne Hilfe schafft man sowieso.
00:51:39: also wir brauchen uns alle.
00:51:40: Wir sind eine Gemeinschaft und wir sind auch Menschen, die in soziales Bestreben haben.
00:51:49: Ich glaube, Solo-Kämpferinnen gibt es immer überall.
00:51:52: Aber ich glaube da fast aber nicht long so.
00:51:57: Du kannst kurzfristig vielleicht schnell irgendwie was schaffen, aber langfristig ist das, glaube ich, nicht die Erfolgsaussicht auch etwas im Glück und Zufriedenheit betrifft.
00:52:06: Und ich habe jetzt in meiner kurzen jungen Karriere schon so viele tolle Erfahrungen gehabt von älteren Schauspielerinnen.
00:52:13: Das fängt an vor meinem allerersten Casting, was ich bekommen hab Die ganz liebe Irina Fluri, Grüße gehen raus.
00:52:20: Falls du das hörst, liebe Irine.
00:52:22: Folg uns auf Spotify!
00:52:23: Eine
00:52:24: ganz tolle, tolle Schauspielkollegen übrigens, Irina Flori und auch ganz begnadete Sängerin und Musical-Darstellerin die mir damals gesagt hat hey hier ist ein tolles Casting.
00:52:33: ich weiß du hast keine Agentinnen.
00:52:35: kommt zu mir wir nehmen es auf zusammen.
00:52:37: Sie hat mich zu sich eingeladen, also das war für mich ... Und wer macht so was?
00:52:43: Sie macht sowas Ich will sowas aufmachen.
00:52:46: und weißt du so.
00:52:47: In deiner Medizinerpraxis später, wo du Gleitzeilftape Studio macht und schaut viel kurz.
00:52:54: Genau, nee aber wie toll!
00:52:56: Und die hat mich zum Beispiel auch in meiner ersten Agentin vorgestellt, der Verena Nielsen.
00:52:59: Die Irina ist auch bei der Verina.
00:53:00: Andern so die Türen öffnen, helfen... ich bin auch ein ganz großer Freund von Leute connecten, Leute vorstellen, wo ich das Gefühl habe sie könnten voneinander profitieren.
00:53:08: Ich liebe es neue Menschen kennenzulernen Und ich liebe es auch.
00:53:12: Ich finde, es gibt nichts Schöneres als Menschen an eine vorzustellen, wo ich mir denke, ah guck mal!
00:53:16: Also du hörst halt die sucht gerade neue Agentin oder einen neuen... oder die hat ein Drehbuch und der Produzent sucht eigentlich noch sowas?
00:53:23: Dann connecte ich dich kurz.
00:53:25: Das kostet mich eine Mail- oder einen kurzen Anruf nicht viel Zeit Und vielleicht entsteht daraus was ganz Tolles.
00:53:31: und da so ein kleiner Partnerin zu sein, das finde ich ganz schön.
00:53:33: So haben wir uns auch kennengelernt.
00:53:35: Das ist doch ein schöner Abschluss!
00:53:36: Ich weiß nämlich noch dass wir uns kennengelernet haben in Cannes.
00:53:39: Wann war es?
00:53:40: Was war das?
00:53:42: Wir waren irgendwo im Marché du filmen und dann haben wir draußen gesessen und du kamst also an Hallo!
00:53:49: Ich weiss mir keiner sonst noch nicht.
00:53:50: oder war das nicht irgendwie so?
00:53:51: und du hattest mich irgendwie angequatscht.
00:53:54: Ich weiß
00:53:55: nicht mehr, aber ich glaube schon.
00:53:57: Oder
00:53:58: wir hatten eine gemeinsame Erzählwahl wie du
00:54:00: sie erinnern hast?
00:54:00: Ich dachte dass wir uns kennengelernt haben bei dem... auf Mallorca!
00:54:04: Nee, ich war nie auf Mallorka.
00:54:08: Ich dachte, wir waren zusammen den Casting Circle gemacht.
00:54:11: Du hast wahrscheinlich mehr und Strand im Kopf, aber du hast
00:54:14: es falsch platziert?
00:54:15: Ja!
00:54:15: Da war das Casting, herrschte voll cool, er fiel
00:54:17: schön.
00:54:18: Und da warst
00:54:18: du in verschiedenen Filmen auch...
00:54:19: Ich glaube, du hast mich eingekwascht, ich habe gesagt, hi Anais und dann haben wir irgendwie so kennengelernt, guck mal, da haben wir uns doch schon als Artist nicht Artists Kulette lieben.
00:54:27: Und jetzt sitzen
00:54:28: wir hier.
00:54:28: Das
00:54:28: ist noch ein schöner Abschluss.
00:54:29: Das wirklich ein schönen Abschluss für
00:54:31: dich.
00:54:32: Vielen vielen Dank dass du da war.
00:54:34: Danke dir.
00:54:34: Vielen
00:54:34: Dank für deine schönen Antworten Und ich wünsche dir natürlich alles Gute für zukünftige Projekte.
00:54:40: Danke, das gebe ich dir genauso
00:54:44: zurück!
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